Unter den Vorspeisen findet man Kaninchenleberpastete mit Orangengelee, süßsauer eingelegte Salsiccia, Savoiarda (Salat aus Fleisch und Gemüse) und vor allem einen ausgezeichneten Fritto Misto, zusammengestellt – zwischen Fantasie und Tradition – aus Hollunder- und Akazienblüten, Obst, Weinbergschnecken, Salsiccia und saisonalen Variationen. Unter den Primi gibt es Ravioli, Tagliatelle, Saubohnencremesuppe, die deutsch anmutenden Knödel und die alessandriner Rabatòn (große Gnocchi) aus wild gewachsenem Mohn und Raps. Unter den Hauptspeisen finden wir Vitello Tonnato, gebratene Schweinelende, Huhn aus Viustino, Hase mit Ingwer und Bitterschokolade, im Heu gebratene Büffelhaxe, geschmorter Esel- oder Schweinebraten, Cotechino mit Fonduta. Es werden Käsesorten wie Montébore und Roccaverano angeboten, während die Nachspeisen wie Crema della Festa, Apfel-und Schokoladenkuchen die Herkunft der Köchin verraten.
Bei den Weinen dominiert der Dolcetto di Ovada, aber das Angebot reicht in jede italienische Region. Es lohnt sich, die Chinato-Weine aus der Asti-Gegend zu probieren, die als Digestiv angeboten werden.